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Die Füße sind unsere Wurzeln. Stehen sie nicht entspannt und gut geerdet auf dem Boden, ist der Schwerpunkt falsch ausgerichtet, setzt sich die Fehlhaltung bis zum Kopf hin fort und stört unser Gleichgewicht.

 

Haltungsverbesserung beginnt bei den Füßen

Haltung01Es fängt alles beim Fuß an. Vom Fuß aufwärts baut sich unsere innere Struktur auf. Stimmt mit dem Fuß etwas nicht oder wird er "falsch" benutzt, setzt sich dieser Effekt bis nach oben zum Kopf fort. Ein Extrembeispiel wie beim Knick-, Senk- Spreizfuß bei dem das Fußgewölbe, das normalerweise durch Muskulatur und Bänder aufrecht gehalten wird, erschlafft ist und die Gewölbe sich abgesenkt haben, verändert sich die Basis unseres Körpers. Bei diesem Absinken eines oder beider Fußgewölbe wird sich ganz automatisch eine Kettenreaktion einstellen und unsere Basis ist gestört. In den darüber liegenden Gelenken und der Wirbelsäule stellen sich Veränderungen zur Normalhaltung ein. Diese Kettenreaktion wird sich in der betroffenen Muskulatur widerspiegeln und Verspannungen hervorrufen. Eine schlechte Basis führt zum Beckenschiefstand der wiederum zu einer schlecht ausbalancierten Wirbelsäule führt, die ihrerseits eine Verkrampfung des Schultergürtels nach sich zieht, was eine Kompensation durch die Kopf und Halshaltung notwendig macht, die z.B. Nackenschmerzen, Rückenschmerzen, Knie- oder Hüftprobleme oder auch ständig gleich gelagerte Muskelverletzungen z.B. im Sport zur Folge haben.

 

Aber auch ein ursächliches Knieproblem z.B. eine Meniskusverletzung oder Hüftschmerzen werden im Laufe der Zeit ihr Gangbild und somit die Belastung des Fußes und seine Form verändern. So lassen sich die Fußabdrücke eines Menschen wie eine Karte seines anatomische Wohlbefindens lesen.

Ein Problem aktiv anzugehen ist immer besser als es nur passiv beheben zu wollen!

Haltung02In unserer heutigen Medizin geht man immer mehr dazu über, aktive Maßnahmen einzusetzen. Der herkömmliche Gipsverband bei Bänderrissen am Sprunggelenk z.B. wird heute weitgehend mit Schienen oder funktionellen Verbänden versorgt um einen "Muskelschwund" vorzubeugen. Nach jeder Operation wird sobald als möglich mit aktiver Bewegung und Belastung begonnen, denn Passivität wird unsere Muskulatur zur Inaktivität bringen und unsere Körperhaltung verändern. Durch die Physiotherapie wird der Patient angeleitet sich "neu" zu bewegen. In der Rückenschule wird gelehrt wie man Haltung in verschiedenen Lebensbereichen Rücken schonend einsetzen kann.

Wir zeigen dir wie du mit Bewusstheit vom Fuß aufwärts, deinen Körper besser wahrnimmst und so deine Haltung verbessern kannst.

Durch Aktivierung der zusammengehörigen Muskelketten wird der Körper wieder in ein harmonisches Gleichgewicht gebracht. Verspannte Muskulatur lockert sich, erschlaffte Muskulatur gewinnt wieder an Spannung.

Durch die Bewußtwerdung von haltungsverbessernden Einsatz der eigenen Füße, und von "Barfußschuhen" im Training oder im Alltag, lassen sich im Gehirn manifestierte Körperfehlhaltungen in wesentlich kürzerer Zeit wieder umprogrammieren, so dass eine schnellere Optimierung der Körperstatik erreicht wird. Und das, im wahrsten Sinne des Wortes, "Schritt für Schritt".

Auf der Unterseite des Fußes befinden tausende von Propriozeptoren (kleine Nervenenden), die empfindlich auf verschiedene Reize wie Textur, Vibration, Hautdehnung, tiefen Druck und leichte Berührung reagieren. Bei Stimulierung dieser Propriozeptoren spielen sie eine zentrale Rolle, wie wir z.B. aufrecht stehen bleiben können, unsere Haltungsmuskeln aktivieren und die Stoßkräfte dynamisch kontrollieren. Aktuelle Studien belegen, dass spezifische Texturen tatsächlich die Balance und Stabilität verbessern, indem sie die mediale Seitenschwankung reduzieren. Hierbei wird auch belegt, dass härtere Oberflächen das Nervensystem effektiver stimulieren und einen erhöhten propriozeptiven Reiz von Grund auf ermöglichen.

Interessant ist, dass alle Schuhe bis zu einem gewissen Grad die notwendige Stimulation dieser Plantar-Propriozeptoren blockieren?
Das Ergebnis ist eine Verzögerung im Nervensystem, die zu Gelenkschmerzen, Kompensationen, Verminderung des Gleichgewichts und ineffizienten Bewegungsmustern beitragen kann.
Barfuß laufen oder zumindest das Laufen in Barfußschuhen macht also sehr viel Sinn.

 

 

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